So findest du den besten Einkochautomaten

Natürlich ist für das Einkochen ein Einkochautomat kein Zwang. Für Hobbyeinkocher kann auch ein großer Kochtopf ausreichend sein, manchmal kann man auch den Backofen zweckentfremden. Für erstklassige Ergebnisse und regelmäßiges Einkochen ist der Einkochautomat aber ein unverzichtbares Utensil. Wir stellen die wichtigsten Geräte vor, gehen auf Vor- und Nachteile ein und geben wichtigen Input für den Kauf eines Einkochautomaten.

Was kann ein Einkochautomat?

Ein Einkochautomat ist im Grunde nichts anderes als ein beheizbarer, großes Kochtopf. Ein Heizelement sorgt in Verbindung mit Strom dafür, dass die Temperatur über einen langen Zeitraum konstant gehalten wird. Es ist weniger die Unabhängigkeit vom Herd, als diese präzise Temperatur, die den Einkochautomat zum Klassenprimus macht. Egal ob Kochtopf oder Backofen: Die Temperatur konstant zu halten ist für 1 Stunde oder länger durchaus ein Problem. Auch, da die Gläser in Kochtöpfen immer auf dem Boden des Topfs stehen – dem heißesten Ort im Kochtopf. In einen Einkochautomaten ist aber ein Gitter eingelassen, so dass die Einweckgläser keinen Bodenkontakt haben.

Darüber hinaus besitzen Einkochautomaten meist eine Zeitschaltuhr, mit der die exakte Zeit bis zum Ende des Einkochvorgangs eingestellt werden kann. Danach schaltet sich das Gerät automatisch ab. Kurzum: Der Einkoch sorgt für optimale, gleichmäßige Ergebnisse im Einwecken, egal ob Obst, Gemüse, Fleisch, Saucen, Marmeladen …

Vorteile

  • Bestes Einkochergebnis
  • Großes Volumen
  • Zusatzfunktionen
  • Einfach zu verwenden
  • Stromkosten vergleichbar gering (etwa wie ein Wasserkocher)

Nachteile

  • Kostet initial ca. 100 Euro
  • Benötigt Stauraum

Auf was sollte beim Kauf geachtet werden?

Mittlerweile gibt es dutzende verschiedene Anbieter auf dem Markt. Die angebotenen Einkochautomaten unterscheiden sich teilweise signifikant. Darauf solltest du bei der Anschaffung eines Einkochers achten:

  • Soll das Gerät nicht nur zum Einkochen verwendet werden, dann kann ein Zapfhahn bzw. Ablasshahn ein nützliches Feature sein. Daraus können beispielsweise Glühwein, selbstgemachter Eistee oder andere Getränke abgezapft werden.
  • Wie viele Gläser soll das Gerät fassen? Mach dir vor dem Kauf Gedanken, wie viel Liter du pro Vorgang einkochen willst. Die meisten größeren Einkochautomaten fassen 27 Liter. Es gibt aber auch kleinere Geräte mit etwa 14 Liter Fassungsvermögen. In jedem Fall sollte der Automat hoch genug sein, um deine gewünschten Gläser unterbringen zu können.
  • Das Material ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Zwei verschiedene Varianten haben sich durchgesetzt. Einerseits gibt es Einkochautomaten aus Edelstahl, andererseits gibt es welche aus Emaille, eine säurefeste Emailierung, die besonders langlebig ist. Einfach zu reinigen, rostfrei und hitzeleitend sind beide Varianten.
  • Außerdem hast du die Wahl zwischen offenem und geschlossenem Boden. Beim offenen Boden ist die Hitzespirale offen im Gerät, bei geschlossenem Boden ist diese Spirale dagegen nicht sichtbar, was zum Einen Vorteile für die Reinigung mitbringt. Zum Anderen ist der Einkocher dann auch für Zubereitungsmethoden geeignet, bei denen die Spirale in direkten Kontakt mit dem Lebensmittel kommt. In der Regel haben moderne Einkochautomaten einen geschlossenen Boden.
  • Das Gerät sollte genügend Leistung mitbringen. Geräte mit 1.800 oder gar 2.000 Watt haben genügend Leistung, um die Temperatur schnell auf bis zu 100 Grad zu bringen und auch zu halten.
  • Die Bezeichnung. Oft werden Einkochautomaten mittlerweile als Glühweinautomat vertrieben, eignen sich aber auch prima als Einkochautomat.
  • Ein Überhitzungsschutz ist mittlerweile der Standard, und sollte auch in deinem neuen Einkochautomat für Sicherheit sorgen.

Vorteile gegenüber einem Kochtopf

  1. Volumen: In einem Einkochautomat können viel größere Mengen eingekocht werden, als in den allermeisten Kochtöpfen.
  2. Flexibel: Ein Einkochautomat blockiert keine Herdplatte und kann überall hin mitgenommen werden, wo es einen Stromanschluss gibt.
  3. Zeit: Ein Einkochautomat muss eingestellt werden, danach kann er vor sich hin „Einkochen“. Ein Topf muss ständig überprüft und ggf. die Temperatur korrigiert werden.
  4. Zusatzfunktionen: Eine Warmhaltefunktion für Suppen oder einen integrierten Entsafter haben mittlerweile viele Automaten.
  5. Einfachheit: Ein Einkochtopf ist fast schon eine Gelinggarantie, im Gegensatz zum Kochtopf …

Pflege eines Einkochautomaten

Ein Einkochautomat sollte regelmäßig gepflegt werden, auch wenn er nicht direkt in Kontakt mit Lebensmittel kommt (wenn doch, dann natürlich umso eher). Auch vor dem erstmaligen Betrieb ist eine Säuberung anzuraten. Das kann mit einem handelsüblichen Lappen und einem nicht zu aggressivem Spülmittel erfolgen. Danach sollte der Automat einfach kurz mit Wasser gefüllt und dieses dann zum kochen gebracht werden. Anschließend das Wasser ablassen und die Reinigung ist abgeschlossen.

Mit der Zeit kann sich durchaus Kalk im Einkochgerät bilden. Hier hilft Essigessenz wahre Wunder zu wirken. Auch danach sollte das Gerät mit kochendem Wasser gesäubert werden.


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